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Die Fransenfledermaus (Myotis nattereri) gehört zur Unterordnung der Fledermäuse und ist hier der Familie der Glattnasen (Vespertillionidae) zugeordnet. Sie hat eine bräunlich graue Rückenfellfärbung. Ihr Fell ist langhaarig und locker. Dagegen ist ihr Unterfell hellgrau bis weiß.
Sie ist von Rumpf bis Kopf um die 40 bis 50 Millimeter lang und hat sie eine Flügelspannweite von 245 bis 280 Millimetern. Sie wiegt 5 bis 10 Gramm.
Sie hat kleine (unter 20 Millimeter große) Ohren, die wie die der anderen Myotis(Mausohr-)-Arten länger als breit und häutig dünn und mit einem langgestreckten Ohrdeckel (Tragus) versehen sind.
Sie lebt in dem Sommer in Löchern oder Aushöhlung von Häuserwänden. Dort bleibt sie aber nicht lange, denn sie wechselt ihren Standort alle 1 bis 4 Tage.
Wie alle Fledermäuse orientiert sie sich nicht mit Augen, sondern mit den Ohren. Sie stößt Ultraschallwellen aus und erkennt am zurückkehrenden Echo ihre Umgebung. Ihre bevorzugte Beute sind Insekten.
Die Fransenfledermaus scheint ihre Jagdzeit nach Quartalen auszulegen.
Denn in dem Herbst nimmt sie erstaunlicherweise zu. Zu ihren Jagdrevieren zählt der Wald, dabei vor allem bodennahe Waldschichten.
Als Schlafplatz für den Winter bevorzugt sie unterirdische Hohlräume, denn sie ist ein Winterschläfer.
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